Ergotherapie für ErwachseneNeurologische Erkrankungen

Multiple Sklerose

Bei Multiple Sklerose handelt es sich um eine chronische Entzündung des zentralen Nervensystems.

Ergotherapie bei der Diagnose Multiple Sklerose

Die ergotherapeutische Behandlung bei MS muss individuell nach sorgfältiger Prüfung der Defizite und Bedürfnisse des Patienten festgelegt werden. Man unterscheidet generell bei der ergotherapeutischen Behandlung zwischen sensomotorischen und neuropsychologischen Techniken. Zu den sensomotorischen Symptomen gehören z.B.: Störungen der Motorik, wie Muskelschwäche, Tremor oder Koordinationsstörungen, der Sensibilität, Sehstörungen, Beeinträchtigungen der Blasen- und Darmfunktion. Zu den neuropsychologischen Symptomen gehören z.B.: Depressionen und kognitive Einschränkungen, z.B. der Konzentration und der Wahrnehmung.

Mit folgenden Techniken werden Patienten in der Ergotherapie behandelt:

  • Funktionelles motorisches Training
  • Prophylaxe von Spastiken- (Verkrampfungen) und Kontrakturen (Sehnen- und Muskelverkürzungen)
  • Sensibilitätstraining
  • Gedächtnistraining

Die Lebensqualität im häuslichen Umfeld aufrechtzuerhalten, gehört unter anderem zu einer der Aufgaben in der Ergotherapie. Hier gilt es vor allem, die Patienten eventuell mit Hilfsmitteln auszustatten und Sicherheit zu schaffen.

Wissenswertes über MStop

Bei Multiple Sklerose handelt es sich um eine chronische Entzündung des zentralen Nervensystems, kurz ZNS. Oftmals entwickelt sich diese Erkrankung zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Man unterscheidet hauptsächlich zwischen zwei Erscheinungsformen die jeweils zu etwa 40% auftreten. Darüber hinaus gibt es Mischformen. Entweder handelt es sich um die rezidivierend-remittierende schubförmige MS, bei der die neurologischen Ausfälle nur kurzzeitig auftreten, oder es handelt sich um sekundär fortschreitenden Krankheitsverlauf mit einem schubförmigen Verlauf mit kontinuierlich zunehmenden Beeinträchtigungen. Etwa 125.000 Menschen sind in Deutschland betroffen, jährlich erkranken etwa 5.000 weitere Patienten an MS.

Viele Informationen sowie verschiedene Hilfsangebote finden Sie bei folgenden Adressen: